Kursende in Sicht – The end of the course is near

My 100 hour alphabetisation course is nearing its end, one more week and I’m officially done. I will continue with the classes until the end of March all the same but from April onwards I am assigned to a different class with a much heavier class load which will prevent me to keep going on a volunteer basis.

The West Africans in the class have all started to work with the exception of one. Most of them work shifts so it will be difficult for them to come regularly to any class. They will have to squeeze in the existing open language groups run by volunteers. They work in small groups on various lessons but without proper continuity which is great for additional support work but not really adequate to learn a language from scratch.

The Afghan students and Nia from Somalia are in the most difficult situation – their asylum status is not yet determined, in fact they only have their private hearing, which they call interview, in mid-April. A decision about the asylum application is not expected before autumn probably even later. Leaving aside what this means for their emotional state it also means that they can only keep learning German in one of the volunteer courses at their accommodation. As far as I understand these are crowded as it is and I am trying to find an alternative for them.

Salah, Walid, Nour and Mamdhu have applied to start with the integration course. Although the decision on their asylum request is also still pending, the Federal Office for Migrants and Refugees can allow them to start with the A1 module on the grounds that they are from Syria and Iraq (this also applies to Eritreans and Iranians but not any other nationalities). Walid’s permission has arrived, Salah is still waiting, Nour and Mamdhu have only started the application process. I haven’t seen Abdullah for a while and I don’t know what his status is.

They are all in small coaching groups and I hope that the tutors will keep working with them. It would be such a shame if they stopped now after making such good progress lately.

107 stau
Mein Alphabetisierungskurs geht seinem Ende zu, in einer Woche sind die 100 Stunden aufgebraucht. Ich werde trotzdem bis Ende März inoffiziell weitermachen, aber ab April bin ich von der VHS einem ganz anderen Kurs mit wesentlich mehr Stunden zugeteilt, weshalb ich erstmal auch nicht auf ehrenamtlicher Basis weitermachen kann.

Die Westafrikaner in der Klasse haben alle bis auf einen angefangen zu arbeiten. Die meisten haben von Woche zu Woche unterschiedliche Schichten, was es ihnen schwer machen wird an irgendeinem Unterricht regelmäßig teilzunehmen. Sie werden wohl bei einer offenen Sprachklasse mitmachen müssen, wenn sie Zeit haben. Offene Sprachklassen werden von ehrenamtlichen Helfern geleitet, sie arbeiten in kleinen Gruppen individuelle Unterrichtseinheiten ab ohne wirkliche Kontinuität. Als zusätzliche Unterstützung sind sie toll, aber um eine Sprache systematisch von Grund auf zu lernen, eher nicht geeignet.

Die afghanischen Schüler und Nia aus Somalia sind in der schwierigsten Situation – ihr Asylstatus ist noch nicht entschieden, sie haben ihre Anhörung, die sie alle Interview nennen, überhaupt erst Mitte April. Eine Entscheidung über ihren Asylantrag wird nicht vor Herbst, wahrscheinlich noch später, erwartet. Mal abgesehen, was das für ihren Gefühlszustand bedeutet, heißt das auch, dass sie nur in ehrenamtlichen Kursen in ihrer Unterkunft weiter Deutsch lernen können. Soweit ich weiß, sind die aber sowieso schon überfüllt und ich versuche eine Alternative zu finden.

Salah, Walid, Nour und Mamdhu haben einen Antrag für einen Integrationskurs gestellt. Obwohl auch bei ihnen noch die Entscheidung über den Asylantrag noch aussteht, kann das BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) ihnen die Erlaubnis, das A1 Sprachmodul zu beginnen, ausstellen, weil sie aus Syrien bzw. aus dem Irak kommen (das gleiche gilt auch für Eritreer und Iraner, aber nicht für andere Nationalitäten). Walids Erlaubnis ist schon gekommen, Salah wartet noch, Nour und Mamdhu haben den Prozess erst jetzt begonnen. Abdullah habe ich seit einer Weile nicht gesehen und deshalb weiß ich nicht, wie es mit ihm steht.

Sie sind alle in kleinen Nachhilfegruppen und ich hoffe, dass die Sprachpaten auch weiterhin mit ihnen arbeiten werden. Es wäre so schade, wenn sie jetzt eine Pause beim Deutschlernen einlegen würden, wo sie gerade so viele Fortschritte gemacht haben.

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