Handy hints, helping hands – Fingerzeige und Handreichungen

Im Folgenden habe ich  ein paar kleine Tipps aufgeschrieben, die mich daran erinnern sollen, was im Unterricht funktioniert hat.

  • So langsam sein, wie nötig. Viel und oft wiederholen. Es handelt sich um Lernende, die sich nur bedingt Notizen über den Lehrstoff machen können, selbst wenn sie in der Lage sind, dies in einer anderen Schrift zu tun.
  • Keine Angst vor Kinderbüchern, -liedern und –spielen haben. Ich hatte zuerst Befürchtungen, dass die Schüler sich herablassend behandelt fühlen könnten, wenn ich diese Mittel einsetze, aber sie genießen den gelegentlichen Blödsinn und alle haben bei den Spielen mitgemacht, mitgeklatscht und mitgesungen.
  • Sich trauen, Hausaufgaben zu verlangen. Ich habe erst im letzten Drittel des Kurses angefangen, regelmäßig Hausaufgaben aufzugeben und ich werde das diesmal bestimmt früher machen. Der neue Kurs ist 4 Stunden an 4 Nachmittagen der Woche und es wird den Teilnehmern wahrscheinlich schwer fallen, vom einen auf den anderen Tag Hausaufgaben zu machen – aber ich werde ihnen definitiv Arbeit über das lange Wochenende mit nach Hause geben.  Die Schüler in den Alphabetisierungsklassen haben wenig Erfahrung damit, selbstständig zu lernen, und je früher sie sich daran gewöhnen, desto besser.
  • Ausnutzen, dass fast alle Kursteilnehmer Smartphones haben. Die wenigsten haben einen CD-Spieler und können die CDs, die mit dem Lehrbuch kommen, nicht abspielen, deshalb kann man die Audiodateien über Bluetooth teilen.  Gründe eine WhatsApp- oder Facebook-Gruppe, um mit ihnen zu kommunizieren.  Fotografiere die Bilder oder Texte, die an der Whiteboard entstehen, und schicke sie an alle.
  • Zulassen, dass die Teilnehmer Gespräche in ihrer eigenen Sprache führen. Zu Beginn hat es mich gestört, wenn sie anfingen, sich lebhaft untereinander zu unterhalten, aber ich habe schon bald mitbekommen, dass sie nicht einfach nur ratschten, sondern sich über lektionsrelevante Dinge unterhielten.  Diejenigen, die ein bisschen schneller kapieren, um was es geht, helfen den anderen es auch zu verstehen.  Wenn es nicht überhandnimmt, kann das sehr nützlich sein.

194-helping-hand

The following are a few useful little reminders for myself about what has worked in class.

  • Be as slow as you dare to be. Repeat often. These are learners who have only limited means in taking notes even if they are able to write in another script.
  • Don’t be afraid to try out children’s books and songs and games. I was worried at first that the students might feel patronized if I did that but they all enjoy the occasional silliness and everybody joined in games, clapping rhythms and even singing.
  • Don’t be afraid to give homework: I only started to ask for homework on a regular basis in the last third of the course and I will definitely request homework earlier this time around.  My new course is 4 hours in the afternoon, 4 times a week and doing homework is probably difficult for them from one day to the next – but I definitely have them do some work over the long weekends.  The students in alphabetisation classes have little experience with learning independently and the sooner they get used to it the better.
  • Use the fact that most of the participants own smartphones. Few of them will have the possibility to listen to the CDs that come with the exercise books on a CD player, so share the audio files via Bluetooth.  Start a whatsapp or facebook group to communicate with them.  Take photos of the pictures and texts created on the whiteboard and share them.
  • Allow discussions amongst the participants in their own language. If it bothered me at first when they started to chatter amongst themselves I soon realised that they weren’t gossiping but discussing the lesson they had just learned.  Those that are a bit quicker on the uptake help to explain things to the others.  As long as it doesn’t get out of hand it can be very useful.
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