Geduldsübungen – Practicing patience

My course seems to be falling apart – split down the middle.  There are the able students, those who participate well and can do most of the exercises fast and with few mistakes, and the ones who really struggle for various reasons.  The better ones are getting impatient and are easily bored – which I try to counteract by giving them extra work or different assignments but they often ignore these because that would mean a proper effort on their part as well.  They don’t have patience with their slower counterparts and don’t let them have the time to complete a task independently and keep prompting.  The weaker ones are getting discouraged because they see the gap widening and they are being robbed of a chance to learn when they cannot even read aloud without somebody whispering the words to them.  Having said that – I feel downhearted when I see so little improvement with some of them.

This is a very unsatisfactory situation, and as much as I am trying to work against it in various ways it seems to get worse.  The current module will be finished by the end of next week, and the way it looks now I will have mostly the weaker students left, although one or two of them don’t want to continue out of a sense of frustration which I hope to be able to turn around.  None of them will stand a chance if they are pushed into an official A1 integration course.  But – and here is the rub – the missing numbers will be filled up with new participants who will have goodness knows what level.  To do them all justice will be very difficult and I fear impossible in the six weeks I’m given

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Mein Kurs scheint auseinander zu fallen – ziemlich genau halbe/halbe.  Es gibt die fähigeren Schüler, die gut mitarbeiten und die die meisten Übungen zügig und mit wenig Fehlern machen können, und die anderen, die sich aus verschiedensten Gründen quälen.  Die besseren werden ungeduldig und langweilen sich oft, was ich zu verhindern suche, indem ich ihnen Zusatzaufgaben oder andere Vorgaben gebe (die sie aber oft ignorieren – weil sie sich da eben auch mehr anstrengen müssten). Sie haben keine Geduld mit ihren langsameren Kollegen und lassen ihnen keine Zeit, um Aufgaben selbständig zu erledigen, und sagen immer wieder vor.  Die Schwächeren werden dadurch entmutigt, weil sie sehen, wie sich der Abstand vergrößert, und weil ihnen die Möglichkeit genommen wird zu lernen, wenn sie nicht einmal laut vorlesen können, ohne dass sie ihnen die Wörter vorgeflüstert werden.  Aber auch ich bin niedergeschlagen, wenn ich sehe, wie wenig Fortschritte manche von ihnen machen.

Das ist eine unbefriedigende Situation und so sehr ich versuche, mit verschiedenen Methoden dagegen anzugehen, scheint es doch schlimmer zu werden.  Das jetzige Modul ist Ende nächster Woche zu Ende und so, wie es jetzt aussieht, werden mir nur die schwächeren Schüler übrig bleiben, obwohl von denen der ein oder andere aus Frust aufgeben will, was ich hoffentlich noch ändern kann.  Keiner von ihnen hat eine Chance, wenn er direkt in einen offiziellen A1-Integrationskurs geschubst wird.  Aber –und hier ist der Haken bei der Sache – die leeren Plätze werden mit neuen Teilnehmern aufgefüllt werden, die wer weiß welches Vorwissen mitbringen.  Ihnen allen gerecht zu werden, wird sehr schwer werden und kaum in den sechs Wochen, die ich habe, gelingen.

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