Tischkante hier abbeißen! – Bang head here!

I suck. My teaching sucks.  My students suck.

There are days like this.

This is my third alphabetisation group and definitely the most taxing.  Most of them have already had to stop an A1 or Alpha class because they couldn’t keep up.  There is a traumatised student who has a hard time remembering from one day to the next.  There is an elderly Afghan man who never attended school and who fails at understanding even the simplest abstract concepts.  There are several women who cannot concentrate for long and distract each other whenever it gets a bit difficult.  There is a Syrian who has hard time absorbing anything, and who also unfortunately has bad teeth so he has to visit the dentist often, mostly during class time.  None of the participants finds learning German easy, on the contrary.

Today they had me nearly at breaking point.  The task was to write a letter, or rather how to properly address a letter.  So that they could practice with a real address each one got a partner assigned and had find out the partner’s full name and address.  The lessons of the course book build upon each other, so we had practiced asking the necessary questions often. I had a form for them so they could easily  fill in the information.  None of them were able to cope.  Across the board they wrote their own names and addresses on the first try.  Heedless of all the practice, almost all of them took out their identity papers and copied from there (one of them copied “Räumliche Beschränkung”, i.e. “territorial restriction”, instead of the town he lives in).   On the papers, however, the information is written in capital letters and not one was able to transcribe it. I had prepared envelopes with lines, even fake stamps they could use.  The lines were mostly ignored.  The stamps landed anywhere, just not in the top right hand corner.  As if they had never received a single letter in Germany! The Afghan participant even managed to write on the back of the envelope “Nachname Vorname Adresse” but not the actual name of the addressee.  He hadn’t even begun to understand the task.

I’ve assigned them the letter as homework over the long weekend.  This will give me four days to come to terms with this frustrating lesson.

246 letter

Ich bin unfähig.  Mein Unterricht ist für die Katz. Meine Schüler sind schwer von Begriff.

Es gibt solche Tage.

Dies ist meine dritte Alphabetisierungsklasse und mit Sicherheit die anstrengendste.  Fast alle mussten bereits einen A1- oder Alphakurs abbrechen, weil sie nicht mitkamen.  Es gibt eine traumatisierte Schülerin, die sich kaum etwas von heute auf morgen merken kann.  Es gibt einen älteren Afghanen, der nie in der Schule war und an einfachsten abstrakten Begriffen scheitert.  Es gibt mehrere Frauen, die sich nicht lange konzentrieren können und sich gegenseitig ablenken, sobald es ein bisschen schwierig wird.  Es gibt einen Syrer,  der Schwierigkeiten hat, irgendwas zu verstehen, leider hat er auch schlechte Zähne, weshalb er oft zum Zahnarzt muss, meistens während des Unterrichts.  Keiner der Teilnehmer tut sich leicht beim Deutschlernen, im Gegenteil.

Heute haben sie mich an meine Grenzen gebracht.  Es ging ums Briefeschreiben, genauer gesagt, um das Beschriften eines Briefumschlags. Damit sie mit einer richtigen Adresse üben konnten, bekam jeder einen Partner zugeteilt und musste von ihm oder ihr den Namen und die Adresse herausfinden.  Die Lektionen des Buches bauen aufeinander auf, so dass wir  die nötigen Fragen immer wieder geübt haben. Ich hatte ein Formular für sie, damit sie die Informationen einfach eintragen konnten.  Sie waren durch die Bank überfordert.  Sie schrieben erstmal ihre eigene Adresse und Namen auf.  Trotz all der Wiederholungen zogen fast alle zogen ihre Ausweispapiere heraus und schrieben von dort ab (einer schrieb „Räumliche Beschränkung“ statt seines Wohnorts). Auf  den Papieren steht aber alles  in Großbuchstaben, keiner konnte es in Groß- und Kleinbuchstaben transkribieren. Ich hatte Umschläge mit Linien vorbereitet, sogar nachgemachte Briefmarken zum Aufkleben.  Die Linien wurden beinahe alle ignoriert. Die Briefmarken landeten dekorativ irgendwo, nur nicht rechts oben.  Als ob sie noch nie einen Brief in Deutschland bekommen hätten!  Der afghanische Teilnehmer schaffte es sogar auf der Rückseite des Umschlags „Nachname Vorname Adresse“ zu schreiben,  aber nirgends den eigentlichen Namen des Briefempfängers.  Er hatte die Aufgabe nicht im Ansatz verstanden.

Ich habe sie mit dem Brief als Hausaufgabe ins lange Wochenende geschickt.  Das gibt mir vier Tage Zeit diese frustrierende Stunde zu verarbeiten.

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