Wie es weiterging – How it continued

I was kind of anxious when I came to school this morning. What would happen with Emre? I looked at the texts from the whatsapp group and there it was: Rabea wrote that she wouldn’t be coming today as she was sick. No message from Emre but he always lets Rabea communicate.

That’s it, I thought. Emre is sulking and Rabea is keeping him company. Should I have been less rigid?

I had little time to think as the other students came in and class began. Aras, one of the two new students sat in Emre’s chair, blissfully unaware of any drama as he had been ill last week. But Emre was nowhere to be seen, not at nine o’clock, not at a quarter past so I thought it was just as well.

An hour into class the door opened and Emre came in. He apologised for having missed the train, sat down next to Aras, opened his book and showed me his homework. He informed me that Rabea had a headache. I told him to send my best wishes and class continued. We had a productive morning, and Emre seemed very appreciative of every extra attention I gave him (not on purpose, it was just that today’s lesson demanded a lot of individual checking of written work).

Who would have thought?

EVERYTHING WILL BE ALRIGHT

Ich war schon ein bisschen unruhig, als ich heute Morgen in die Schule kam. Was würde sich mit Emre ergeben? Ich schaute gleich in die Nachrichten unsere Whatsapp-Gruppe und da war es auch schon: Rabea schrieb, dass sie heute nicht kommen könne, da sie krank sei. Keine Nachricht von Emre, aber er lässt ja immer Rabea den Vortritt beim Texten.

Das war’s dann, dachte ich. Emre ist beleidigt und Rabea unterstützt ihn dabei. Hätte ich weniger stur sein sollen?

Ich hatte wenig Zeit zum Nachdenken, da die anderen Schüler hereinkamen und der Unterricht anfing. Aras, einer der neuen Teilnehmer setzt sich ganz unschuldig auf Emres Platz, er ahnte nichts von dem Drama, da er letzte Woche krank gewesen war. Aber da Emre weder um neun, noch um Viertel nach zu sehen war, dachte ich, es wäre ganz recht so.

Ungefähr eine Stunde nach Unterrichtsbeginn, ging die Tür auf und Emre kam herein. Er entschuldigte sich dafür, dass er den Zug verpasst hatte, setzte sich an den Tisch neben Aras, öffnete sein Heft und zeigte mir seine Hausarbeiten. Er teilte mir mit, dass Rabea Kopfschmerzen habe. Ich ließ ihr alles Gute wünschen und der Unterricht ging weiter. Wir hatten einen fruchtbaren Morgen und Emre schien jede Extraaufmerksamekeit, die ich ihm zukommen ließ, sehr zu schätzen (das geschah nicht absichtlich, es hat sich nur so ergeben, dass ich heute viel individuelle Aufmerksamkeit auf schriftliche Arbeiten richten musste).

Wer hätte das gedacht?

6 thoughts on “Wie es weiterging – How it continued

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